Sa 18. - So 19. Mai

formen ENTnormen

Mareike

Was ist eine „gute Haltung"? Gibt es „richtig“ oder „falsch“?

FÜR ALLE MIT ETWAS ERFAHRUNG

formen entnormen

Die klare Struktur, der Rahmen, der uns Halt gibt.
Das Spontane, das Freie, das Spiel. – Brauchen wir nicht beides?
In diesem Workshop geht es um klare Regeln – und darum,
diese bewusst zu brechen und damit spielen zu können.

Sie ist jederzeit und überall bei uns: unsere Haltung. Meist nehmen wir sie nur nicht wahr. Haltung ist alles andere als statisch. Sie verändert sich ständig und ist die ununterbrochene Antwort auf das, was wir erleben oder erlebt haben. Haltung ist Ausdruck und Eindruck. Wie wir uns halten, so leben wir. Und andersrum. Je mehr Haltungsoptionen wir haben, desto vielfältiger können wir durchs Leben gehen, er-leben und uns mitteilen. Warum begrenzen wir unser Haltungsrepertoire dann oft selbst, sitzen, stehen oder gehen in seltsam fixierten Mustern durch die Welt, so dass sich Nacken, Rücken oder Knie am Ende des Tages beschweren? Diese Muster schleichen sich auch mit in unsere Asanapraxis. Manchmal können Anweisungen, die wir im Yogaunterricht hören, unsere Haltungsmuster sogar noch befördern, wenn wir sie allzu ernst nehmen… Gerade da wird es spannend: Denn wenn wir wach sind, hilft uns die konzentrierte Arbeit in und mit den Asanas, ihnen auf die Schliche zu kommen.

Was ist eine „gute Haltung“? Gibt es „richtig“ oder „falsch“? Und wie können wir weitergehen, mit Haltung spielen, kommunizieren und uns frei in den Raum bewegen? – Diese Fragen werden wir erforschen.

Am ersten Tag werden wir erkunden, was eine „neutrale Haltung“ sein kann und wann und warum es sinnvoll ist, „Nullformen“ zu kennen und finden zu können. Biomechanische Prinzipien helfen uns dabei genauso wie grundlegende Prinzipien wie Schwerkraft- und Raumwahrnehmung. Wir werden mit Orientierungspunkten im Körper arbeiten, aber auch externes Feedback durch Hilfsmittel, Hände und Wände nutzen. Was du hier entdecken kannst, wird dir nicht nur in deiner Yogapraxis helfen (und vielleicht so manche unbequeme Asana viel schöner machen), sondern kann dich auch im Alltag begleiten – wo auch immer du dich auf-hältst.

Am zweiten Tag werden wir uns von diesen Nullformen ausgehend in den Raum bewegen. Wir werden uns von „fixen“ Formen lösen, und mit Haltung spielen, so dass fließende und freie Bewegung entstehen kann. Keine Angst vor Bewegungen außerhalb der „Norm“ (und der Matte).

Was, wenn dieses Schöne und Faszinierende, das wir in der Asanapraxis empfinden, nicht in den Haltungen selbst liegt, sondern in der Wachheit, die wir üben, während wir sie üben?


Samstag: 12.30 – 16 Uhr. Die Struktur: eingrenzen & ausrichten – auf der Suche nach einer „neutralen“ Haltung (Theorie & Praxis)

Sonntag: 12:30 – 16 Uhr. Das Spiel: entgrenzen & improvisieren – sich frei in den Raum bewegen (Theorie & Praxis)

Mareike

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